Peru – Ecuador – Kolumbien


Donnerstag, 01. Februar 2024
Fahrt von El Carmen nach Lima – 198 km – 3 Std 29 Min Fahrtzeit
Unterwegs heute nur einkaufen. Ein sehr großer Einkaufskomplex. Unsere Fahrzeuge werden von dortigen Mitarbeitern mittels Sicherungskegeln abgesichert 😉 Im Supermarkt bekommt man hier wirklich alles was man benötigt – wenn man das nötige Kleingeld hat.
Wir haben 3 Übernachtungen beim Automobilclub von Peru. Ein großes Gelände mit Swimmingpool, Tennis, Fußballplatz etc.





Freitag, 02. Februar 2024
Wir fahren mit Bussen zur Stadtbesichtigung von Lima – Hauptstadt von Peru – Sehr ausführlich. Wir besichtigen die Altstadt mit Regierungsviertel. Es gibt viele Kirchen, eine Kathedrale. Viele Kolonialbauten aus der spanischen Besatzungszeit. Es gibt Geschäfte von weltweit vertretenen Firmen. Man erkennt aber auch, dass man noch viel an diesen Bauten tun muss / könnte. Wir sehen die Wachablösung am Präsidentinnen Palast.
Die Altstadt von Lima zählt natürlich auch zum Unesco Weltkulturerbe.
Uns werden überwiegend die „schöneren“ Stadtbezirke gezeigt. Auch hier gibt es Reste der Inkakultur.
























Samstag, 03. Februar 2024
Heute findet eine so genannte alternative Stadtbesichtigung statt. Wir nehmen nicht daran teil. Die Armut ist auch so überall zu sehen.
In der Metropolregion Lima leben ca. 11 Millionen Menschen. 40% davon an oder unterhalb der Armutsgrenze. Zudem leben hier viele Zuwanderer aus Ecuador.
Es gibt 43 Stadtbezirke mit jeweils eigenen Bezirksbürgermeister. Jeder „regiert“ nach seinem eigenen „System“. Korruption wird wohl groß geschrieben.
Wir machen uns einen ruhigen Tag mit etwas aufräumen und sauber machen.
Sonntag, 04. Februar 2024
Fahrt von Lima nach Caral – 241 km – 4 Std 31 Minuten







Caral ist die älteste bekannte Stadtsiedlung auf dem amerikanischen Kontinent. Die Siedlung liegt in Peru, etwa 200 km nördlich von Lima und 25 km landeinwärts der Pazifikküste im Tal des meist ausgetrockneten Rio Supe. Seit Juni 2009 ist Caral-Supe Teil des UNESCO-Welterbes.
Das Alter von CARAL wird auf ca. 5000 Jahre geschätzt und gehört somit zum Präkeramikum IV-VI des Andenraumes. Die Blütephase war zwischen 1800 und 1000 v.Chr.
Wir bekommen eine Führung in der mitten in der Wüste befindlichen alten Siedlung. Auch wieder wirklich sehr interessant aber bei über 30 Grad Temperatur auch etwas anstrengend.











Montag, 05. Februar 2024
von CARAL nach HUANCHACO – 423 km – 7 Std 16 Min Fahrtzeit
Die vorhandene Autobahn wird immer wieder unterbrochen, 1spurig durch Städte, viel Verkehr, mehrere Mautstellen. Unterwegs erheblicher Müll überall. Er wird einfach am Straßenrand etwas außerhalb der Wohnanlagen abgelagert und verteilt sich dort selbständig 😢 Auch sehen wir immer wieder große Hühnerzuchtanlagen – so viele? so große? Man kann es kaum glauben.












Dienstag, 06. Februar 2024
Huanchaco – Chan-Chan – Hueca de la Luna – Huanchaco
56 km – 2 Std 16 Min Fahrtzeit
Chan-Chan war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches. Sie entstand etwa um 1300 und erstreckt sich noch heute über eine Fläche von 28 km2. Sie war wahrscheinlich die größte Stadt der damaligen Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt, die aus Lehm errichtet wurde. Zur Blütezeit lebten dort etwa 60000 Einwohner und hatte ein ansehnliches Vermögen an Gold, Silber und keramischen Kunstgegenständen angehäuft.
Chan-Chan konnte von den Inkas nicht mit militärischer Gewalt besiegt werden. Deshalb leiteten die Angreifer den durch die Oase fließenden Fluss um, so dass die Einnahme der Stadt durch die bald eintretende Wasserknappheit möglich wurde.
Nach der Eroberung durch die Inkas verlor die Stadt ihre Bedeutung.












Von Chan-Chan ging es weiter nach Hueca de la Luna.
Der Tempel des Mondes ist eine Pyramide aus luftgetrockneten Lehmziegeln im Moche-Tal am Fuße des Cerro Blanco. Sie ist kleiner als die gegenüber liegende Sonnenpyramide (Hueca del Sol).
Die Hueca de la Luna ist vor allem durch ihre farbigen Wandmalereien und Friese bekannt, die mythische Persönlichkeiten, Tiergestalten und anthropomorphe Wesen sowie Sonnen, Sterne, florale und abstrakte Motive zeigen.










Nach diesen beiden interessanten Besichtigungen ging es zurück zu unserem Übernachtungsplatz am Meer in Huanchaco.
Mittwoch, 07. Februar 2024
Huanchaco – Lambayeque – 219 km – 5 Std 16 Min Fahrtzeit
Wir übernachten auf dem Parkplatz des Museo Tumbas Reales de Sipán
1987 wurde von Walter Alva, dem späteren Direktor des Museums, das Grab des heute als Señor de Sipãn bezeichneten berühmten Fürsten von Sipãn in Hueca Rajada entdeckt. Diese Entdeckung gehört zu den bedeutensten archäologischen Funden im 20. Jahrhundert.
Leider waren auf Grund von Renovierungsarbeiten nur 2 kleine Räume geöffnet. Eine Nachbildung des Grabes war auch noch zu besichtigen.









Donnerstag, 08. Februar 2024
Lambayeque – Macará / Grenze Peru – Ecuador
341 km – 5 Std 56 Min Fahrtzeit
Wir fahren über autobahnähnlich ausgebaute Straße – mit Maut. Kommen durch PIURA, einer Stadt mit ca. 120.000 Einwohnern. Im Großraum wohnen über 400.000 Menschen. Viel Verkehr.
Von dort geht es über die Straße 1N Richtung Ecuador.
In Peru viel Wüste, Dreck, Müll überall. Schon auf der Anfahrt nach Ecuador wird es immer grüner und es liegt kein Müll mehr herum.
Wieder einmal ein etwas anstrengender und langwieriger Grenzübertritt. Wir übernachten direkt an der Grenze – in Ecuador – auf einem großen Parkplatz.









Freitag, 09. Februar 2024
Macará – Catamayo – 145 km – 3 Std 6 Min Fahrtzeit
Kurvenreich bergauf und ein bisschen bergab – wieder über 2000 Meter durch grüne Landschaft. KEIN MÜLL am Straßenrand 😊
Samstag, 10. Februar 2024
Catomayo – Cuenca – 245 km – 5 Std 18 Min Fahrtzeit
Fahrt durch schöne grüne Landschaft. Straßen nicht immer gut ausgebaut 😂






Cuenca – aus Wikipedia: (von span. cuenca – „Becken“) ist mit etwa 330.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Ecuadors und Hauptstadt der Provinz Azuay. Sie liegt ihrem Namen entsprechend in einem andinen Hochlandbecken in 2450 bis 2600 m Höhe.
Wir „müssen“ auf dem Parkplatz der Universität übernachten. Der geplante Übernachtungsplatz stand leider nicht zur Verfügung. Auch hier ist Karneval und alle Plätze sind voll.
Von Vorteil war allerdings, dass die Innenstadt fußläufig erreichbar war.
Sonntag, 11. Februar 2024
Wir bleiben in CUENCA. Nachdem uns der deutsche Honorarkonsul begrüßt hat – er hat uns diesen Übernachtungsplatz „besorgt“ – gehen wir zusammen in die Stadt und besuchen das Hutmuseum. Uns wird u.a. gezeigt, wie hier die Panamahüte hergestellt werden.
Ja richtig, hier in Ecuador und nicht in Panama 😊
















Nachmittags gehen wir nochmal alleine in die Stadt und schauen uns dort noch ein bisschen um.










Montag, 12. Februar 2024
Cuenca – Baños – 350 km – 8 Std 31 Min
Wieder ein langer Fahrtag. Zunächst über eine 3spurige, autobahnähnliche Straße. Hier fährt aber alles. U.a. auch Fahrradfahrer, Pferdefuhrwerke, etc.
Dann geht es wieder über schmale Landstraßen. Es herrscht erhebliches Verkehrsaufkommen. Heute und morgen ist Karneval. Alles was laufen und fahren kann ist unterwegs. Überall wird gefeiert und diverse Sachen vom Grill angeboten 😂
Teilweise sind die Durchfahrtstraßen gesperrt. Die Umleitungen gar nicht oder nur schwer erkennbar ausgeschildert.
In Baños übernachten wir auf einem Parkplatz am Wasserfall Cascada Cabellera de la Virgin
Heute sind wir 100 Tage unterwegs.










Dienstag, 13. Februar 2024
Wir machen eine Fahrt mit einem Chiva-Bus. Durch den Ort und am dortigen Canyon entlang. Einige von uns überqueren den Canyon mit einer Zipline.
Heute ist ja immer noch Karneval. Das wird hier ein bisschen anders gefeiert als bei uns zu Hause. Immer wieder stehen Menschen mit Wassereimern am Straßenrand und begießen vorbei fahrende Autos. Im offenen Chiva-Bus bekommt man da natürlich einiges ab 😂
Heute bekommen wir eine weitere Nachricht der Fa. Seabridge bezüglich der Verschiffung unserer Fahrzeuge von Cartagena nach Panama. Erneut wird der Termin um einige Tage verschoben.














Mittwoch, 14. Februar 2024
Baños – Laguna Quilotao – 155 km – 3 Std 47 Min Fahrtzeit
Heute geht es wieder einmal sehr kurvig nach oben.
aus Wikipedia: Quilotoa ist der Name einer Caldera und des darin befindlichen Kratersees, zugleich der westlichste Vulkan in den ecuadorianischen Anden.
Heute liegt der höchste Punkt auf 3914 m Höhe, der Durchmesser der Caldera beträgt 3 km.
Wir laufen ein ganzes Stück am Kraterrand entlang – sehr schön 😊








Donnerstag, 15. Februar 2024
Laguna Quilotao – NP Cotopaxi – 115 km – 2 Std 22 Min Fahrtzeit
Wieder geht es zunächst runter, dann wieder rauf – in den Nationalpark COTOPAXI. Unser Übernachtungsplatz befindet sich auf einer Höhe von gut 3800 Meter üNN mit sehr schönem Blick auf den 5897 Meter hohen Vulkan COTOPAXI.
Wir laufen in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes eine Runde um die Laguna Limpiopungo. Später stellen wir fest, dass man sich bei der Höhenlage ein bißchen mehr mit Sonnenmilch versorgen sollte 😅













Freitag, 16. Februar 2024
NP Cotopaxi – Hacienda Rosadex – 154 km 3 Std 24 Min Fahrtzeit
Wir fahren die vorgegebene Strecke, Umgehung von Quito, auf der E 35. Teilweise handelt es sich um eine 3spurige Autobahn, gut ausgebaut. Aber der Unterschied hier: zwischendurch gibt es Ampeln, sogar Zebrastreifen. Busse die plötzlich anhalten und Fahrgäste aufnehmen.
Unterwegs bekommt unser ErWin mal wieder eine gründliche Wäsche.
Wir kommen zum Äquator. Dort befindet sich das Museo Solar QUIOSATO.
Quitsato ist eine große Sonnenuhr mit 52 Metern Durchmesser bestehend aus einem großen Steinmosaik. Die Uhr zeigt die verschiedenen Linien der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen sowie die Stunden des Tages an. Diese werden durch die Projektion des Schattens von einem großen 10 Meter hohen Pfahl, der genau in der Mitte der kreisförmigen Plattform steht, markiert.
Der Pfahl befindet sich genau auf dem Äquator















Nachdem wir uns hier ausführlich umgeschaut und informiert haben, geht es weiter zur Rosadex & Hacienda La Compañna de Jesus.
Im Haupthaus gibt es ein leckeres Mittagessen. Danach bekommen wir noch eine Führung durch die Rosenplantagen.












Samstag, 17. Februar 2024
Rosadex – Ibarra – 99 km – 2 Std 54 Min Fahrtzeit
Ein etwas längerer Stopp in Otavalo. Dort besuchen wir den täglich statt findenden „Handwerkermarkt“ auf dem man alles bekommt. Interessant, farbenfroh, voll 😊
Für den Samstags statt findenden Viehmarkt sind wir aber leider zu spät.











Einen weiteren Abstecher machen wir nochmals auf über 3000 Meter zur Laguna CUICOCHA. In diesem Kratersee befinden sich 2 grüne Inseln. Nett anzusehen aber nicht unbedingt den „Umweg“ wert. Das Infozentrum dort ist aber schon ganz interessant.







Weiter geht es zu unserem Übernachtungsplatz zur Finca Sommerwind in IBARRA. Ein Campingplatz in Ecuador !! der dem deutschstämmigen – Hans – gehört und auch bei Overländern sehr bekannt ist. Das Ganze ist auch ziemlich deutsch aufgemacht, Biergarten mit diversen deutschen Bier- und Weizensorten 😊
Hier bleiben wir 2 Nächte
Sonntag, 18. Februar 2024
„Ruhetag“ – Wäsche waschen, Fahrzeugpflege, ausruhen 😊
Montag, 19. Februar 2024
Ibarra / Ecuador – Pasto / Kolumbien – 225 km – 5 Std 5 Min Fahrtzeit
Auf der Fahrt nach Kolumbien kommen wir in ECUADOR durch TULCAN und schauen uns dort Friedhof „Cementario Municipal José Maria Azaél“ an. Der Friedhof ist bekannt für seine kunstvoll geschnittenen Zypressen. Er wurde 1936 angelegt und 1984 zum kulturellen Erbe des Landes ernannt. Die Zypressen-Figuren wurden zum Teil von den Galápagos-Inseln und von den indigenen Völkern des Landes inspiriert. Man findet aber auch griechische, gotische und arabische Elemente.













Erneuter Grenzübertritt – nach Kolumbien. Nicht schwierig aber langwierig






Weiterfahrt nach PASTO – eine Großstadt mit ca. 460.000 Einwohnern. Wir müssen durch die Stadt um zu unserem Übernachtungsplatz zu kommen. Sehr, sehr viele Motorradfahrer unterwegs von denen jeder der erste an der nächsten Ampel sein will.
Dienstag, 20. Februar 2024
Pasto – Popayan – 247 km – 6 Std 38 Min Fahrtzeit
Eine lange Strecke, sehr kurvenreich. Viele Idioten die auch kurz vor oder unmittelbar in Kurven überholten. Baustellen, etc. Viele Lastwagen, sehr langsam fahren und schwierig zu überholen sind. Dafür eine sehr schöne Landschaft !!! Viel – fast nur Grün – tiefe Täler, hohe Berge – toll.
Unterwegs wird die Straße von – wie wir später sehen ziemlich jungen – Demonstranten gesperrt. Nach einer kleinen Weile läßt man uns aber durchfahren.










Montag, 21. Februar 2024
Wechsel des Übernachtungsplatzes einige 100 Meter entfernt. Dort stand bis gestern noch die Gruppe 1.
Fahrt zum Nationalpark PURACE. Leider anfangs mit viel Regen. Von einem indigenen Parkranger bekommen wir interessante Erklärungen Der Condorfelsen war leider nicht zu sehen. Wir fahren trotzdem weiter zu den dortigen heißen Quellen. Das Wetter bessert sich (es hört auf zu regnen 😊) Schön






















Dienstag, 22. Februar 2024
Popayan – Popayan – Ü-Platz-Wechsel – 22 km – 1 Std. 22 Min Fahrtzeit
Wir machen nachmittags eine Chiva-Fahrt nach POPAYAN, der weißen Stadt. „Freigang“










Mittwoch, 23. Februar 2024
Popayan – Salento – 346 km – 6 Std 8 Min Fahrtzeit
Viel Verkehr auf der Routa 25. Viele langsam fahrende LKW. Das Überholen ist sehr anspruchsvoll und dauert immer wieder. Wir fahren auf der Autobahn. Was man hier so Autobahn nennt. Bei einer Polizeikontrolle wird tatsächlich auch – zum ersten Mal – die Versicherungsbescheinigung verlangt.
2 Nächte am Eco Hotel Salento – Camping and Glamping
Donnerstag, 24. Februar 2024
Wir werden morgens von 4 Willys abgeholt. Das sind Jeeps, die hinten auf der offenen Ladefläche Waren oder Personen transportieren können. Maximal 12 Passagiere – wer soll das hier kontrollieren? Angeblich liegt der Rekord bei 36 Personen. Neben dem Fahrer 2 Sitzplätze, hinten 2 Längsbänke für jeweils 3-4 Personen. Zusätzlich kann man noch hinten auf einer Ablage stehen und sich am Gestänge festhalten. Wir fahren in den Nationalpark Valle Cocora in dem die so genannten Wachspalmen – wachsen. Bis zu 60 Meter hoch. Sie können mehrere hundert Jahre alt werden.
Ausführliche Besichtigung unter fachkundiger Führung – Danke Maria 😊
Danach noch ein bisschen durch die kleine Stadt. Nette bunte Häuser, viele Restaurants und Geschäfte. Schon ziemlich touristisch, aber nett.

















Sonntag, 25. Februar 2024
Salento – Alcalá – 48 km – 1 Std 47 Min Fahrtzeit
3 Übernachtungen bei der Finca Hotel Bosque del Saman
Auf der etwas „komplizierten“ Anfahrt zu diesem Übernachtungsplatz machen wir einen Stopp in dem netten kleinen – aber auch wieder etwas touristischem Ort – Filandia
An diesem Übernachtungsplatz treffen wir die Gruppe 1 – es wird ein netter Abend mit heimischer Musik 😊









Montag, 26. Februar 2024
Morgens gibt es eine Führung auf der Kaffeefarm. Wir werden etwas eingekleidet 😂 Man erklärt uns die Kaffeeherstellung von der Pflanzung über die Ernte bis zum Rösten. Ganz interessant.









Danach Canopy – Zipline. 7 Stationen mit unterschiedlichem Gefälle und Geschwindigkeiten. Macht Spaß





Dienstag, 27. Februar 2024
Ruhetag – putzen, ausruhen
Mittwoch, 28 Februar 2024
Alcalá – bis kurz vor Medellin – Caldas
270 km – 7 Std 30 Min Fahrtzeit
Eine lange Fahrt durch das grüne Kolumbien, bergauf, bergab, viele Kurven, enge Straßen. Wir fahren wie vom Roadbook angegeben, kommen auf Grund einiger Großbaustellen in Staus… nehmen dann aber wohl eine Ausfahrt zu früh – folgen unserem Navi. Fahren über enge, etwas zugewachsene Straßen den Berg hoch. Kommen durch kleine, enge Dörfer. Das Ganze dauert. Aber auch wir kommen irgendwann an 😊






Donnerstag, 29. Februar 2024
Stadtbesichtigung Medellin, mit ca. 2,6 Millionen Einwohnern 2.größte Stadt Kolumbiens. Der Bus kommt gegen 9 Uhr – bis nach Medellin dauert es eine gute Stunde. Wir fahren zuerst ein bisschen durch die Stadt – sehen das Ausgehviertel – eine Kneipe neben der nächsten, viele Restaurants etc. – hier muss abends der Bär los sein. Weiter geht es mit dem Bus durch die Stadt – wir steigen aus und gehen ein Stück zu Fuß – Fußgängerzone – Shoppingcenter mit Toilette 😂, der Botero Plaza – ein Museum vor dem 23 Bronze Skulpturen des kolumbianischen Künstlers Fernando Botero (1932 – 2023) stehen. Alle groß und dick. Es soll Glück bringen, wenn man diese Figuren anfasst. So sehen sie auch aus 😊

















Weiter geht die Fahrt mit dem Bus zur Comuna 13 – früher – 80ger Jahre einer der gefährlichsten Stadtteile Medellins.
Heute ein Touristenbrennpunkt.
Noch in den 1980er Jahren litt der Stadtteil unter dem so genannten Medellín-Kartell von Pablo Escobar und war bekannt geworden für blutige und tödliche Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Drogenbanden. Die Bedeutung des Medellín-Kartells war durch die starken sozialen Spannungen, großen Klassenunterschiede, Arbeitslosigkeit und auch durch den anhaltenden Bürgerkrieg und durch große Gewaltbereitschaft in der Comuna 13 mit bedingt. Medellín verzeichnete mit mehr als 380 Tötungsdelikte auf 100 000 Einwohner die angeblich höchste Mordrate weltweit. 2017 lag die Tötungsrate offiziell bei rund 21 Opfern auf 100 000 Einwohner. Das ist 18-mal weniger als 1991.
Der „Drogenbaron“ Pablo Escobar wird noch heute von vielen dort lebenden Menschen „verehrt“















