Januar 2024

Chile – Bolivien – Peru

Sonntag, 01. Januar 2024

Vicuna – Bahia Inglesa – 463 km – 6 Std 18 Min Fahrtzeit

Über die Panamericana – RN 5 – geht es durch eine sehr eintönige Landschaft. Kaum etwas Grünes. Wir kommen an einem Stausee vorbei.(Embalse Puclaro) Auch hier fehlt sehr viel Wasser. Das dürften die Folgen u.a. für den Anbau der Pisco Muskatellertrauben sein 😢

Montag, 02. Januar 2024

Bahia Inglesa – NP Pan de Azucar – 130 km – 2 Std 35 Minuten Fahrtzeit

Von unserem Übernachtungsplatz am Strand geht es durch die Stadt CALDERA. Wir machen eine kleine Stadtbesichtigung, sehen uns auch den dortigen Fischmarkt an.

Danach geht es weiter – wir kommen am Santuario de la Naturaleza Granito Orbicular – auch Kugelgranit genannt – vorbei.

Beim Kugelgranit handelt es sich um einen speziellen Granit oder granitartiges Gestein, das schalenförmig gegliederte Kugeln enthält. Diese Kugeln (Orbicule) sind mit dem jeweiligen Muttergestein (Granit, Gneis, Diorit, Gabbro, Andesit etc.) so stark verbunden, dass sie nur in Ausnahmefällen herausgelöst werden können. Ihre Größe variiert zwischen einigen cm bis etwa 20 cm und ihre Form zeigt oft ein erstaunlich plastisches Aussehen – interessant

Weiter geht es zum nächsten Übernachtungsplatz im Nationalpark PAN DE AZUCAR. Dort waren aus der Luft interessante Steinformationen zu sehen. Wir konnten nicht klären wer die gebaut hat.

Abends gibt es ein gemeinsames Abendessen. Die Rennleitung hat Scampis besorgt. Jedes Team steuert eine Kleinigkeit – Salat – Nachtisch – bei.

Dienstag, 03. Januar 2024

Bahia Inglesa – NP Pan de Azucar – 361 km – 07 Std 27 Min Fahrtzeit

Wir fahren nach Antofagasta. Zunächst über die Küstenstraße RN 1. Dann geht es wieder ins Inland. Wir kommen zur Mano del Desierto, der Wüstenhand. Ein Monument – eine 11 Meter hohe Eisen- und Zementskulptur von Mario Irarrazabal, geschaffen 1992. Sie mahnt, mit der Umweltzerstörung aufzuhören, damit die Erde nicht überall zur Wüste wird.

In Antofagasta machen wir noch einen Stopp am La Portada. Der Felsbogen im Meer ist das Wahrzeichen der Stadt.

und dort findet man so etwas 😂

Mittwoch, 05. Januar 2024

Antofagasta – San Pedro de Atacama – 408 km – 7 Std 41 Min Fahrtzeit

wieder einmal geht es hoch hinaus.

Über Calama geht es auf der Ruta 23. Die Straße steigt langsam bis auf 2600 Meter, um dann in Serpentinen einen Pass von 3400 Meter zu überwinden. Danach geht es in lang gezogenen Serpentinen wieder bergab.

Ca. 60 km hinter Calama geht es zum Valle de Arco Iris . Von der Hauptstraße zunächst ca. 25 km Asphaltstraße von der Hauptbahn weg. Bergauf, kurvig. Dann Schotterstraße mit Wasserfurten. Das Valle liegt auf ca. 3100 Meter

Das Regenbogental bietet spektakuläre Felsformationen und Farbenspiele. Lohnenswert

Donnerstag, 06. Januar 2024

Pause. Ein Teil der Gruppe nimmt an der 3tägigen Tour zum Salar de UYUNI teil. Diese wird als „sehr anstrengend“ bezeichnet. Es geht auf über 5000 Meter. Das ersparen wir uns. Wir bleiben in San Pedro de Atacama.

Samstag, 06. Januar 2024

San Pedro – Toconao – Laguna Chaxa – San Pedro

136 km – 02 Std 48 Minuten Fahrtzeit

Wir fahren – mit einem Stopp in TOCONAO – eine „einfache“ Kleinstadt – aber mit einer schönen Kirche

zur Laguna Chaxa – eine Salzwüste mit Salzseen. Dort sehen wir einige Flamingos. Es ist wieder einmal sehr heiß, fast 35 Grad. Entgegen vorheriger Angaben der Rennleitung durfte man das Gelände nicht (mehr?) mit dem eigenen Fahrzeug befahren. Zu Fuß war es schon ein bisschen anstrengend.

Sonntag, 07. Januar 2024

San Pedro – Geysire El Tatio – 81 km – 3 Std 51 Minuten Fahrtzeit

Es sind nur ca. 80 km, aber die Fahrt ist mit ca. 2,5 Stunden angegeben. Nach einer Weile wissen wir auch warum:  die zunächst asphaltierte Straße – B 245 – wandelt sich bald in eine Piste. Je weiter, höher wir kommen, desto schlimmer wird die Fahrbahn – sie verwandelt sich in eine Waschbrettpiste. Ich versuche es wie zuvor auf der Piste, etwas schneller, aber das ist heute gar nichts für unseren ErWin ☹

Aber wir kommen oben an. Außer uns ist noch ein weiteres Team unserer Gruppe oben angekommen.

Für eine Besichtigung ist es heute bereits zu spät. Wir übernachten in der Nähe des Eingangs. Wir befinden uns auf ca. 4200 Meter üNN

aus Wikipedia: Von San Pedro de Atacama aus existiert eine begehbare Aufstiegsmöglichkeit zum Vulkankrater. Beim Geothermalgebiet werden Touristen vor möglichen Verbrühungen gewarnt und sollten die zur Sicherheit errichteten Mauern nicht überklettern. Es existiert ein Badebecken, in dem warmes und kaltes Wasser zusammenfließt. Bei frostigen Temperaturen von bis zu −20 °C ist die aufsteigende feuchtwarme Luft der Geysire am deutlichsten zu sehen. Wegen der am Morgen besonders niedrigen Lufttemperatur und der Sichtverhältnisse ist ein Besuch ab Beginn der Morgendämmerung besonders eindrucksvoll. Da ein Aufenthalt mit Fahrt mehrere Stunden dauert und auf über 4200 m Höhe führt, muss auf die Vorbeugung von Höhenkrankheit geachtet werden.

Montag, 08. Januar 2024

El Tatio – Calama – Tocopilla – 362 km – 7 Std 36 Minuten Fahrtzeit

Wir haben uns den Wecker gestellt und stehen kurz vor der Öffnung des Parks vor dem Eingang. Da wir die Eintrittskarten bereits gestern gekauft hatten, sind wir auch sehr schnell drin. Hier darf man mit dem eigenen Fahrzeug innerhalb des Geysirfeldes auf markierten Wegen fahren.

Da es morgens am schönsten ist, kommen nach und nach immer mehr Fahrzeuge / Kleinbusse mit Touristen die die Tour in San Pedro de Atacama gebucht haben.

Wir haben uns lange Unterwäsche, Sweat-Shirt und dicke Jacken angezogen. Ist auch sinnvoll wir haben um 0 Grad 😅

Wir halten uns ca. 4 Std. dort auf – erleben den Sonnenaufgang – ein tolles Erlebnis

Wen es interessiert der kann hier etwas zu den Geysiren El Tatio lesen

Anschließend fahren wir die Rüttelstrecke wieder runter nach San Pedro de Atacama. Von dort geht es Richtung IQUIQUE. Wir fahren zunächst wieder runter zum Pazifik, dort an der Pazifikküste entlang Richtung Norden. Wir finden einen schönen Übernachtungsplatz direkt am Meer.

Dienstag, 09. Januar 2024

Tocopilla – Iquique – 238 km – 4 Std 29 Min Fahrtzeit

Wir fahren nach Iquique, schauen uns dort ausgiebig um und übernachten in der Nähe der Stadt.

Mittwoch, 10. Januar 2024

Iquique – Humberstone – Arica – 348 km – 4 Std 49 Minuten Fahrtzeit

Von IQUIQUE geht es wieder hoch ins Inland. Wir fahren zunächst nach Humberstone. Dort treffen nach und nach alle Mitglieder der Gruppe wieder ein. Wir machen eine Besichtigung.

Aus Wikipedia: Die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke sind zwei ehemalige Werke zum Abbau von Chilesalpeter, die sich in der Kommune von Pozo Almonte in der Región de Tarapacá in Chile befinden. Sie sind im Weltkulturerbe der UNESCO aufgelistet (2005). Die Salpeterwerke in der Wüste sind seit 1961 dem Verfall ausgesetzt.

Beide Werke spiegeln die Pracht und den Kontrast wider, die Chile Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erlebte. Zu Glanzzeiten zählte Santa Laura 425 Einwohner, während in Humberstone mehr als 3500 Personen lebten.

Von Humberstone geht es weiter nach ARICA.

Fahrt durch die Wüste – ca. 250 km. Wirklich viel Wüste. Es ging teilweise sehr steil bergauf, bergab. Eine Steigung über 16 km. Vorher runter – vermutlich genauso lang.

Viel Sand, viele Berge, Wüste eben 😅

Übernachtung am Strand – ich gebe einen – oder 2 😂 – Drinks auf meinen Geburtstag aus

Donnerstag, 11. Januar 2024

Arica – Putre – 175 km – 4 Std 13 Min Fahrtzeit

Wir schauen uns noch ein bisschen in ARICA – im Volksmund auch Stadt des ewigen Frühlings – um

fahren dann weiter nach Putre. Wieder geht es auf über 3500 Höhenmeter.

Es gibt (sehr) viele Kurven, aber die Fahrbahn geht auch immer wieder zweispurig hoch. Etliche langsam, extrem langsam fahrende LKW. Oben wird es immer schmaler, Baustellen mit Sperrungen. Irgendwann kommen wir in Putre an 😅

Freitag, 12. Januar 2024

Putre / Chile – La Paz / Bolivien – 374 km – 8 Std 20 Minuten

Zunächst noch in Chile über die RN 11 kommen wir an der Zona de VIZCACHAS vorbei. Wir sehen zwei Stück von diesen Nagetieren aus der Familie der Chinchillas. Die anderen lachen sich – gut versteckt – bestimmt kaputt, weil viele Fahrzeuge unserer Gruppe – und auch andere – dort anhalten um sich diese „Viecher“ anzusehen 😂

Danach ein weiterer Stopp in PARINACOTA. Ein kleines Dorf mit einer sehr schönen Kirche. Um diese Jahreszeit ?? allerdings ausgestorben.

Wir fahren durch den Nationalpark LAUCA und können bei wirklich guter Sicht die Zwillingsvulkane POMERAPE (6250 Meter hoch) und PARINACOTA (6330 Meter hoch) bewundern

Wir fahren als Gruppe an etlichen, vor der Grenze nach Bolivien wartenden LKW vorbei, und erledigen die Grenzformalitäten. Wir haben ja Zeit – die Grenzer auch 😅

Danach geht es nach LA PAZ der Regierungssitz, nicht die Hauptstadt Boliviens – dem weltweit höchstgelegenen Regierungssitz. Bis wir unseren Übernachtungsplatz am Hotel Oberland erreichen, müssen wir noch ein bisschen „aufmerksam“ sein. Auf dem letzten Stück müssen wir auf der wieder einmal sehr kurvigen Straße Dutzende von Bodenschwellen – schlafende Polizisten – beachten.

Samstag, 13. Januar 2024

Stadtbesichtigung LA PAZ

Hexenviertel

Innenstadt – Regierungsviertel

typisch La Paz / Bolivien

La Paz von oben

Sonntag, 14. Januar 2024

ein freier Tag 😊

Frei, naja, waschen, ErWin mal ein bisschen gründlicher sauber machen….

Abends wird, die bis hierhin zuständige Rennleitung, – Petra und Frank – verabschiedet. Die Neuen 😉Michaela und Almut stellen sich vor. Wir gehen im Hotel mit einem Teil der Meute essen.

Montag, 15. Januar 2025

Wir finden die in der Nähe des Hotels befindliche Tankstelle und bekommen tatsächlich den Tank unseres ErWin mit Diesel gefüllt.

In Bolivien ist es – als Ausländer – nicht ganz so einfach Diesel zu bekommen. Wir sind auf der Anfahrt zu unserem Übernachtungsplatz bereits an mehreren Tankstellen gewesen und wurden dort abgewiesen 😢

Wir schauen uns das Valle de la Luna an.

Dienstag, 16. Januar 2024

Massala / La Paz – Tiwanaku – 86 km

Wir verlassen LA PAZ. Nicht ganz einfach, es ist sehr voll. Viele MiniBusse, Taxen, etc. Man muss schon sehr gut aufpassen, die Einheimischen machen das eher nicht.

Irgendwann haben wie die 2Millionenstadt verlassen und fahren das nächste Unesco Welterbe – TIWANAKU an. Nach einer Besichtigung übernachten wir auf dem dortigen Parkplatz.

Tempelanlage

Tiwanaku Stadt

Montag, 17. Januar 2024

Tiwanaku – Copocabana – 191 km – 5 Std 9 Minuten Fahrtzeit

Die Fahrt geht zunächst wieder ein Stück zurück über La Paz. Nachdem wir aus La Paz raus waren, ging es fahrtechnisch ganz gut. Wir kommen gut voran. Wir fahren auf der RN 2 nach San Pablo de Tiquina am Titicacasee. Dort geht es mit Holzbooten über die Straße von Tiquina Das letzte Stück bis zur Fähre war dann wieder etwas durchwachsen, Stücke ohne Asphalt, Löcher etc.

Die Fährüberfahrt war schon sehr interessant und besonders. Nach dem Motto „Augen zu und durch“ fahren wir auf eines der Holzboote drauf, kommen gut an der anderen Seite an und auch wieder runter 😅

Auf der anderen Seite der Straße von Tiquina müssen wir wieder über einen gut 4000 Meter hohen Pass und erreichen danach COPACABANA am Titicacasee. Ca. 13mal größer als der Bodensee ist er einer der größten Seen in Südamerika und mit 3812 Meter üNN das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt.

In COPACABANA lassen wir unseren ErWin vor der dortigen Kathedrale schmücken. Anschließend wird er von einem Priester getauft. Motto: „Wir lassen die Autos segnen, damit wir immer eine gute und sichere Fahrt haben und es keine Unfälle mit Verletzten oder Toten gibt.“

Donnerstag, 18. Januar 2024

Fahrpause – Besichtigung von COPACABANA

Freitag, 19. Januar 2024

Copocabana / Bolivien – Puno / Peru – 150 km – 4 Std 7 Min Fahrtzeit

Wieder eine Grenzüberquerung – raus aus Bolivien – rein nach Peru 😊 Wir hatten uns schon vorher per Internet angemeldet, es hat ganz gut geklappt.

Unterwegs fahren wir etwas von der Hauptstraße ab und kommen zum kleinen Bergdorf POMATA mit einer sehr schönen alten Kirche. Touristen kommen dort offensichtlich nicht sehr häufig hin

Weiter zum Übernachtungsplatz nach PUNO, zum Institut für technologische Hochschulbildung „José Antonio Encinas“

Dort bildet man sich aber wohl schon seit langer Zeit nicht mehr weiter. Wir übernachteten auf dem Innenhof des Institutes unter Begutachtung einer Herde Lamas 😂

Samstag, 20 Januar 2024

Puno – Sillustani – 40 km – 1 Std 20 Min Fahrtzeit

Morgens werden wir von einem Bus abgeholt, fahren zum Hafen von Puno und machen eine Bootsfahrt auf dem Titicacasee zu den schwimmenden Inseln der URUS, einer ethnischen Gruppe Indigener.

Nach dem Besuch bei den URUS fahren wir weiter nach SILLUSTANI. Auf dem Weg dorthin kommen wir noch an einem typischen peruanischen Bauernhof vorbei

Wir übernachten – nach dem Besuch der Grabtürme SILLUSTANIS – auf dem Parkplatz der archäologischen Anlage.

Die bis zu 12 Meter hohen steinernen Grabtürme – CHULLPAS genannt – wurden vom Volk der COLLA errichtet. Im 15. Jahrhundert kamen die Inkas. Die kleineren, älteren Strukturen, bei denen lediglich unbehauene Steine übereinander geschichtet wurden, sind leicht von den neueren Bauwerken mit schön behauenen Steinen zu unterscheiden, die unter Inka-Einfluss entstanden.

Sonntag, 21. Januar 2024

Sillustani – Cusco – 385 km – 7 Std 30 Min Fahrtzeit

Von Sillustani geht es nach Cusco. Erhebliches Verkehrsaufkommen. Wieder über einen Pass von mehr als 4300 Meter üNN. Etliche Umleitungen, klein aber holprig. Wir kamen durch viele Dörfer mit vielen Drempeln. Viele Tiere rechts und links, große Schafherden, Lamas, Kühe am Straßenrand – angebunden. Und: es ist alles grün, obwohl wir oberhalb von 3500 Meter sind.

Montag, 22. Januar 2023

Fahrt mit dem Bus und Stadtrundgang in CUSCO. CUSCO liegt zentral in den Anden und war einst der Mittelpunkt des Inka-Imperiums. In 3430 Meter Höhe gelegen ist es nicht nur die schönste und abwechslungsreichste Stadt Perus, sondern auch, aufgrund ihrer historischen Bedeutung, eine der interessantesten Städte ganz Südamerikas (so steht es geschrieben 😉)

ausführliche Stadtbesichtigung.

Abends fahren wir nochmals mit einem Uber in die Stadt und feiern ein wenig Geles Geburtstag 😘

Dienstag, 23. Januar 2023

Wir fahren mit 2 Bussen – mit einem Zwischenstopp an einer touristischen Haltestelle 😒 nach OLLANTAYTAMBO. Von dort mit dem Zug nach AGUAS CALIENTES – ein „Vorort“ von MACHU PICCHU, wohl eines der Highlights der ganzen PanAmericana Tour.

Übernachtung in einem dortigen Hotel

Mittwoch, 24. Januar 2024

Besuch des Unseco Weltkulturerbes MACHU PICCHU

Unter fachkundiger Leitung bekommen wir eine tolle Führung – sehr lohnenswert, auch wenn es dort – fast immer – auch sehr voll mit Touristen ist.

Nach der ausführlichen Besichtigung geht es wieder zum Bahnhof und zurück nach CUSCO.

Donnerstag, 25. Januar 2024

Ruhetag 😊 wir können uns mal wieder ein bisschen ausruhen, machen noch eine kleine Stadtbesichtigung.

Abends gibt es noch einen Geburtstagsapero von Hans und Gele – das war an ihrem „echten“ Ehrentag, dem 22. Januar ja leider nicht möglich.

Freitag, 26. Januar 2024

Cusco – Quebrada Linda  – 283 km – 7 Std 9 Minuten Fahrtzeit

Fahrt Richtung NAZCA mit Zwischenübernachtung in Quebrada Linda

Auf Grund von diversen Bergrutschen nach nicht unerheblichen Regenfällen, mußte die ursprüngliche Fahrtroute geändert werden. Aus dem gut 3600 Meter üNN gelegenen CUSCO, fahren wir über 3 Pässe wieder bergab, wieder bergauf, ca. 3900 Meter üNN zum Übernachtungsplatz auf ca. 2600 Meter. Das Ganze über viele, sehr, sehr viele….. Serpentinen durch eine sehr, sehr schöne, grüne Landschaft.

Samstag, 27. Januar 2023

Quebrada Linda – Puquio – 339 km – 8 Std 51 Minuten Fahrtzeit

Wie schon erwähnt mußten wir auf Grund der vorhergehenden starken Regenfälle und diversen Bergrutschen Umleitungen mit ziemlichen Umwegen fahren. Über teilweise sehr enge Straßen, über die auch ziemliche Flutungen gingen, fuhren wir mehrfach wieder über 4000 Meter üNN.

Diese Umleitungen wurden auch von vielen Fußgängern mit diversen Tieren genutzt und auch von vielen LKW und Doppelstockbussen befahren. Ein Überholen war kaum möglich. Bei entgegenkommenden LKW war es schon sehr, sehr eng 😅

Sonntag, 28. Januar 2024

Puquio – Nasca – 154 km – 3 Std 48 Min Fahrtzeit

Zunächst geht es aus dem Grünen Oberland ein Stückchen runter, dann wieder auf eine Passhöhe von 4141 Meter. Danach wechselt irgendwann das Grüne ins Graue, Braune.

Wir fahren über eine Strecke von 80 km ca. 3500 Meter bergab. Ich schalte ziemlich viel mit den Paddels, rauf und runter. Die Kurven sind schon ziemlich extrem. Konzentration ist angesagt.

In Nasca finden wir eine „Familien geführte“ Waschanlage. Wir lassen unseren ErWin dort mal so richtig reinigen 😊

Montag, 29. Januar 2023

Nasca Paracas – 218 km – 4 Std 11 Min Fahrtzeit

Unterwegs Besichtigung der Nasca-Linien

Es wird angenommen, dass diese Geoglyphen zwischen 800 und 200 v. Ch. in der Zeit der Paracas-Periode entstanden sind. Zu sehen sind sie gut aus der Luft oder von erhöhten Positionen.

Natürlich auch Unesco Weltkuturerbe 😊

Dienstag, 30. Januar 2024

Paracas – El Carmen – 95 km – 2 Std. 22 Min Fahrtzeit

Morgens machen wir eine Bootstour zu den vor Paracas gelegenen ISLAS BALLESTAS.

3 kleine Inseln auf denen 1000de Vögel leben. Humboldtpinguine, Pelikane, Kormorane, Inka-Seeschwalben, Blaufußtölpel…… Zudem sehen wir etliche Truthahngeier, fantastische Segler.

Außerdem leben hier viele Robben und Seelöwen.

Eine Tour, die sich trotz der frühen Morgenstunde gelohnt hat.

Dann geht es weiter – über die Autobahn – zum nächsten Übernachtungsort nach EL CARMEN

Mittwoch, 31. Januar 2023

Ruhetag 😊

zurück – Dezember 2023

vor – Februar 2024

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