2025 – Ende April – Juni – Polen

Wir müssen mal wieder raus 😉

Vor ca. 12 Jahren waren wir schon einmal zu einer kürzeren Tour zusammen mit meinem Bruder und unserer Schwägerin in Polen

Das hatte uns schon ganz gut gefallen.

Wir haben Zeit – ErWin hat sich nach seiner großen Tour 2023 – 2024 wieder gut erholt – also fahren wir Ende April los.

Über die A1 und dann über die A2 geht es Richtung Osten. Bei Marienborn kommen wir über die ehemalige innerdeutsche Grenze und machen eine Pause an der Gedenkstätte Deutsche Teilung. Wieder einmal werden (unschöne) Erinnerungen wach – hier wurden wir damals mehrfach bei Grenzübertritten in die damalige DDR sehr intensiv kontrolliert 😢

Nach zwei Übernachtungen mit kleineren Fahrradtouren in Bertingen an der alten Elbe fahren wir weiter nach ALTWARP am Stettiner Haff.

Da an diesem Wochenende in Polen mehrere Feiertage sind (wie in Deutschland auch der Tag der Arbeit am 01. Mai, Tag der Flagge am 02. Mai und der Verfassungstag am 3. Mai) bleiben wir mehrere Tage / Nächte in Altwarp. Wir unternehmen bei schönem Wetter einige kleinere Wanderungen und Fahrradtouren.

Bei einer der Touren finden wir unterwegs eine Straßenfarm

Auch gibt es nette Restaurants mit leckerem Kuchen 😊

Nach den Feiertagen fahren wir dann über die polnische Grenze

Zunächst nach Swinemünde

U.a. schauen wir uns hier die Batterie Henningsen (Fort Zachodni) an. Ursprünglich ein preußisches Festungswerk, heute ein Museum für alte militärische Waffen und Uniformen der Preußen, der Wehrmacht und der Russen

Auf der östlichen Seite der Swine – auf der Insel Wollin – befindet sich ein weiteres Museum, die unterirdische StadtBatterie Vineta – oder auch: Podziemne Miasto na wyspie Wolin

Das Objekt entstand in den 1930er Jahren. Es besteht aus einem unterirdischen Netz aus Gängen, Räumen und Unterständen. Jahrelang war es ein Geheimnis, von dem in der Volksrepublik Polen nur die Offiziere wussten. Seit 2014 ist die Anlage für Besucher zugänglich.

Wir machten hier eine durchaus interessante, unterhaltsame Führung mit.

Weiter geht es nach Miedzyzdroje

Auch von hier aus machen wir eine Fahrradtour – unter anderen zur türkisen Lagune (Jezioro Turkusowe) – die sich im Nationalpark Wolin (polnisch Woliński Park Narodowy) befindet.

OK, richtig türkis sieht es bei diesem – etwas trüben – Wetter – nicht aus. Schön anzusehen ist er trotzdem 😊

Auch am Strand der Ostsee kann man sich in diesem Bereich gut sportlich betätigen 😅

Von Miedzyzdroje geht es weiter über Kamien Pomorski (Cammin)

Dort wollen wir uns die Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert ansehen. in den 1970er-Jahren originalgetreu wiederaufgebaut zählt sie zu den eindrucksvollsten Gotteshäusern Polens.

Zwar ist die Eingangstüre geöffnet, wir kommen aber nur in den Vorraum, die Gittertüre dahinter ist leider geschlossen.

Wir laufen noch ein Stück durch die – nicht gerade schöne – Stadt und fahren dann weiter.

Wir besuchen – und besichtigen – den 45 Meter hohen, achteckigen Leuchtturm in Niechorze. 1866 aus Backstein gebaut soll er der schönste der Küste sein.

und fahren dann – über Kolberg – man glaubt es kam, aber dort bekommen wir – es ist Sonntag – keinen Parkplatz – zur Hansestadt Darlowo / Rügenwalde. OK, die aus der Werbung bekannte Mühle steht nicht hier, sondern in Bad Zwischenahn in Deutschland. Auch wird hier schon lange keine Wurst mehr hergestellt. (das Unternehmerfamilie Müller mußte zum Ende des 2. WK aus Pommern fliehen. Die Fa. ist seitdem im Ammerland – Bad Zwischenahn – ansässig – und macht heutzutage mehr Umsatz mit vegetarischen und veganen Produkten)

Die Innenstadt mit Marktplatz sowie die Marienkirche und das Schloß kann man aber durchaus mal anschauen.

In SWOLOWO (Schwolow) – schauen wir uns das Museum an. Hier werden Alltag und Arbeit von anno dazumal zum Leben erweckt.

Wir kommen nach USTKA (Stolpmünde) einem netten maritimen Städtchen an der Ostsee

sehen unterwegs immer wieder Storchennester (Horste 😉)

und besuchen das Museumsdorf KLUKI

bevor es weiter zur großen Düne nach LEBA geht, der polnischen Sahara. Diese befinden sich im Slowinzischen Nationalpark. Toll zum Wandern, Fahrradfahren und – im Sommer bestimmt auch zum Baden.

Über Gdingen kommen wir nach SOPOT. Hier schauen wir uns die längste Seebrücke der Ostsee an. Auch gibt es hier einige große Hotels.

Danach fahren wir weiter nach DANZIG und besichtigen diese Stadt sehr ausgiebig

Nach der Stadtbesichtigung schauen wir uns erneut die Westerplatte an.

Bekannt wurde sie durch den Beschuss des polnischen Munitionslagers durch das deutsche Kadettenschulschiff Schleswig-Holsten am 1. September 1939, welches als Beginn des Zweiten Weltkrieges gilt. An die polnischen Verteidiger erinnert das 1966 eingeweihte Westerplatte-Denkmal

Wir verlassen Danzig und die Ostseeküste und fahren nach MALBORK (Marienburg) An der Nogat, dem östlichen Mündungsarm der Weichsel befindet sich eine der mächtigsten Festungsanlagen Europas, Hauptsitz des Deutschen Ordens von 1309 bis 1457.

Die Burg wurde bei Kämpfen zum Ende des 2. Weltkrieges stark beschädigt und ab 1960 von Polen aufwendig restauriert.

Seit 1997 gehört die Marienburg zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Wir haben dort eine gut 3stündige Besichtigungstour mit einem Audioguide gemacht. Sehr lohnenswert.

Von MALBORK fahren wir nach ELBLAG. Im früheren Ostpreußen war es die 2größte Stadt der Provinz, im 2. Weltkrieg wurde die Stadt fast vollständig zerstört. Das historische Zentrum wurde in den 80ger Jahren wieder aufgebaut, allerdings nicht ganz so originalgetreu wie Danzig. Trotzdem nett gemacht. Von hier fahren auch die Schiffe los, die dann auf dem Oberländischen Kanal den Berg hinauf gezogen werden.

Natürlich haben wir uns auch den Oberländischen Kanal angesehen und hatten das Glück gleich mehrere Schiffe „am Berg“ zu sehen.

Kann sich noch jemand an den Film FITZCARRALDO mit Klaus Kinski erinnern 😉

Schon eine interessante Angelegenheit 😊

Weiter ging es nach FROMBORK (Frauenburg) Wir besichtigten die mächtige Domanlage in der die Gebeine des Astronomen Nikolaus Kopernikus – allerdings erst ein knappes halbes Jahrtausend nach seinem Tod – beigesetzt worden sind.

Kopernikus setzte die Sonne in das Zentrum eines neuen Weltbildes, sehr zum Ärger der Kirche 😉

Auf dem Gelände der Domanlage befindet sich ein Aussichtsturm von dem aus man bei gutem Wetter Kaliningrad sehen kann.

In dem Turm befindet sich ein Foucaultsches Pendel, mit welchem demonstriert wird, dass sich die Erde tatsächlich dreht. Und es funktioniert tatsächlich 😉

Weiter ging es nach ZYWKOWO (Schewecken) – der polnische Ort liegt in der Nähe der russischen Grenze und ist als das „Storchendorf Polens“ bekannt, da dort jedes Jahr eine hohe Anzahl von Störchen ihre Nester bauen

Danach haben wir uns die Wolfsschanze näher angesehen.

Wolfsschanze (auch Wolfschanze) war der Tarnname für ein militärisches Lagezentrum des Führungsstabes der deutschen Wehrmacht. Es war eines der Führerhauptquartiere während des 2. Weltkrieges.

Adolf Hitler verbrachte während des Zweiten Weltkriegs auf der Wolfsschanze mit über 800 Tagen mehr Zeit als an jedem anderen Ort.

Hier fand auch am 20. Juli 1944 das – leider nicht erfolgreiche – Attentat durch Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg statt.

Auch hier machten wir eine ausführliche Besichtigung mittels Audioguide. Wieder einmal ein für uns „berührender“ Rückblick auf die schreckliche deutsche Geschichte.

Es ging weiter an die masurische Seenplatte nach Mikolajki.

Auch hier geht es wieder mit den Rädern – und auch zu Fuß – durch die Gegend. Wir besuchen u.a. den „Schwanensee“. Dieser gerade mal 5 qkm große See wurde zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt, weil sich hier bis zu 2500 Höckerschwäne „tummeln“. Ganz so viele haben wir nicht gesehen, schön war es trotzdem.

Hier treffen wir auch Claudia mit ihrer Daizy. Sie macht gerade eine Ostseerundreise.

Für uns geht es weiter nach Suchowola.

1775 ermittelte der polnische Kartograf und Astronom Szymon Antoni Sobiekrajski Suchowola als den geografischen Mittelpunkt Europas . Im Zentrum der Stadt wurde ein Findling aufgestellt, der diese geografische Mitte Europas markiert.

Als wir uns die dortige Kirche anschauen werden wir von einem Priester angesprochen. Er sprach kein bisschen deutsch (unser polnisch reichte leider auch nicht aus 😉) Mittels elektronischem Übersetzer war jedoch eine Verständigung möglich. Er zeigte uns ein Museum welches dem polnischen Priester Jerzy Popieluszko gewidmet ist. Er war ein polnischer römisch-katholischer Priester, der aufgrund seiner Unterstützung der Opposition um die Solidarność 1984 von Offizieren des polnischen Staatssicherheitsdienstes ermordet wurde. 2010 wurde er seliggesprochen.

Auf dem weiteren Weg Richtung Bialystok kommen wir durch den Ort Tykocin

Tykocin besitzt einen der am besten erhaltenen historischen Stadtkerne Polens. Vor dem zweiten Weltkrieg gehörte sie zu den wichtigsten Zentren des polnischen Judentums.

Wir schauen uns – an einem lebhaften Sonntag 😅 – das Dorf und auch das jüdische Museum (Muzeum Podlaskie) näher an.

Bialystok ist die Hauptstadt und einzige Großstadt der polnischen Woiwodschaft Podlachien – ca. 300.000 Einwohner

Auch hier gibt es ein gutes Fahrradnetz. Wir schauen uns die Innenstadt näher an.

Sehr interessant ist der Branicki-Palast, ein Schloss in dem sich heute die medizinische Universität befindet. Er erhielt aufgrund äußerlicher Ähnlichkeiten schon im 18. Jahrhundert den Spitznamen „Versailles des Nordens“.

Aber auch sonst kann man sich durchaus ein bisschen dort aufhalten und umsehen.

Ganz im Osten Polens liegt der letzte Flachlandurwald Europas. Dass der Jahrtausende alte Białowieża-Wald heute noch besteht, ist den Wisenten zu verdanken. Er ist etwa 1200 Quadratkilometer groß und Teil eines grenzübergreifenden Waldgebiets, das nur zu einem Drittel in Polen liegt (der Rest in Weißrussland) Mit seinen gut 10 000 Jahren ist der Białowieża-Wald nicht nur uralt, sondern auch der einzig verbliebene Rest jener Flachlandwälder, die einst weite Teile Europas bedeckten. 1932 wurde ein Teil des Białowieża-Waldes zum Nationalpark erklärt und 1979 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen.

Wisente haben wir allerdings nur „hinter Gittern“ gesehen.

Man kann in diesem großen Nationalpark sehr gut wandern und Fahrrad fahren.

Wir sind hier im äußersten Osten von Polen. Nun geht es zunächst ein Stück wieder Richtung Süden, dann wieder weiter Richtung Westen.

Als nächstes fahren wir Richtung LUBLIN, finden unterwegs eine große orthodoxe Kirche in Siemiatycze. Leider ist auch diese geschlossen. Wir laufen ein bisschen drum herum. Das wird wohl von einem Priester bemerkt. Der kommt zu uns, spricht uns an. Auch er spricht nur polnisch, wieder hilft der elektronische Übersetzer. Der Priester ist davon total begeistert 😊

Er öffnet die Kirche für uns, wir dürfen uns umsehen. Toll.

Lublin ist die Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft im Osten Polens und liegt rund 160 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Warschau. Die größte polnische Stadt östlich der Weichsel ist mit circa 340.000 Einwohnern die neuntgrößte Stadt des Landes. Lublin ist Sitz von fünf Universitäten.

Auch hier fahren wir mit den Rädern in die Innenstadt. Wir schauen uns ein bisschen um. Kann man machen, muss man aber nicht (unsere Meinung)

Bei LUBLIN befindet sich das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager MAJDANEK. Das erste Konzentrationslager im deutsch besetzten Polen. Zunächst als Kriegsgefangenenlager genutzt starben hier (geschätzt) bis zu 80.000 Menschen.

Wir kommen weiter nach Westen, machen Halt in Kasimierz DOLNY – lt Reiseführer ein Bilderbuchstädtchen, terrassenförmig am zerklüfteten Weichselufer erbaut.

Nett anzusehen, man sollte aber nicht Sonntags dort hin fahren 😉

Ebenfalls im Reiseführer finden wir den Hinweis auf das Dorf ZALIPIE. Das bemalte Dorf. Ende des 19. Jahrhunderts kamen die Bäuerinnen auf die Idee ihr Dorf zu verschönern. Sie bemalten Türen und Fenster in der Farbe des Himmels, die weißen Fassaden schmückten sie mit riesigen Blumensträußen. Sehr schön anzusehen. Auch heute wird immer noch „gepinselt“

Weiter nach Wieliczika – hier sahen wir uns das Salzbergwerk an. Eines der größten und ältesten Salzbergwerke der Welt. Ein unterirdisches Labyrinth – und – natürlich – UNESCO Weltkulturerbe 😉

Man wird über eine Strecke von ca. 3,5 km und über ca. 800 Stufen durch die verwinkelten Gänge des Berkwerkes geführt. Unter anderen befindet sich in einer Tiefe von ca. 100 Metern die Kapelle der seeligen Kinga – ca. 58 mal 18 mal 12 Meter groß. Man sieht viele aus Salt gehauene Skulpturen.

Das nächste UNESCO Weltkulturerbe: KRAKAU, heimliche Hauptstadt Polens, eine Stadt mit 100jähriger Tradition. Blieb im 2. Weltkrieg nahezu unzerstört. Bauwerke aus Gotik, Renaissance und Barock …….

Wir besichtigen 2 Tage 😊

2. Tag – das jüdische Viertel von Krakau

Seit langer Zeit schon steht AUSCHWITZ auf unserer Liste der anzuschauenden Dinge. Eigentlich sollte es Pflichtprogramm sein.

Es handelte sich um das größte Konzentrations- und Vernichtungslager der Nationalsozialisten. Hier wurden zwischen 1940 und 1945 schätzungsweise 1,1 Millionen (1.100.000) Menschen ermordet.

Ganz so einfach wie wir uns das vorgestellt hatten ist es allerdings nicht. Einfach hinfahren und besuchen geht nicht. Zwar ist der Eintritt in dieses staatliche Museum frei, man muss sich allerdings online anmelden. Daran haben wir nicht gedacht. Online hätten wir nur ca. 14 Tage im Voraus buchen müssen.

Das konnte dann aber mit einem Anruf geklärt werden. Das Buchungssystem funktioniert wohl noch nicht ganz so wie es soll. Uns wurde gesagt, dass man auch ohne Anmeldung kommen kann.

Das haben wir gemacht. Mußten dann zwar etwas anstehen, bekamen dann aber auch noch Karten für eine geführte Tour. Und die war wirklich sehr interessant.

Von Auschwitz fahren wir in die Berge, die Hohe Tatra, nach ZAKOPANE. „Der“ Wintersportort in Polen.

Ein bisschen entspannen, ein bisschen auf den „Hausberg“ Kasprowy Wierch. Hinauf geht es mit einer Gondelbahn, oben kann man gut „durch die Gegend laufen“ 😉

Man merkt allerdings, dass es sich um ein Ausflugsgebiet handelt. Obwohl keine Ferien sind und es mitten in der Woche ist, ist es ganz schön voll.

Auf unserer weiteren Fahrt – langsam wieder Richtung Heimat – kommen wir durch Zywiec. OK, etwas geplant. Wir gucken uns hier das Biermuseum an. Das Biermuseum Żywiec (Muzeum Browaru Żywiec) befindet sich auf dem Gelände des alten Brauereikomplexes in Żywiec, Polen, und ist in einem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert untergebracht. Es bietet einen netten Einblick in die Brauereigeschichte.

Die Brauerei selbst gehört heute zum Heineken Konzern.

In Kattowitz besuchen wir das schlesisches Museum – toll gemacht. Einige Sonderausstellungen und eine Dauerausstellung über Schlesien, Land und Leute. Vom Kaiserreich, über 1. Und 2. WK bis heute. Sehr interessant.

Dann fahren wir nach Zagwiździe. Eine kleine Ortschaft in Oberschlesien, im früheren Landkreis Oppeln, heute Opole.

Zagwiździe hieß bis 1945 Friedrichsthal. Hier wurde mein Großvater – der Vater meines Vaters – geboren. Tatsächlich finden wir dort eine – deutsch sprechende – Familie mit dem selben Nachnamen. Letztendlich können wir allerdings nicht klären ob wir irgendwie verwandt sind. Im Ort wohnen / wohnten viele Familien mit diesem Namen.

Auch die sehr schöne Innenstadt von BRESLAU schauen wir uns ausgiebig an. Auch hier ist der öffentliche Personennahverkehr – wie in einigen anderen Städten Polens auch – für ältere Menschen (Ü65) kostenfrei.

Danach geht es zurück über die Grenze nach Deutschland. In Görlitz ist zwar eine Grenzkontrollstelle eingerichtet. So richtige Kontrolllaune haben die Bundespolizisten aber bei dem Wetter nicht – es ist mit gut 30 Grad auch ziemlich warm 😅

Wir kommen nach Meißen. Die Innenstadt gibt nicht so richtig viel her – unsere Meinung.

Natürlich schauen wir uns hier allerdings auch die Porzellanmanufaktur an. Es gibt schon nette Sachen hier, aber nicht unbedingt für unseren Geldbeutel 😂

Über Riesa geht es nach TORGAU. Hier gefällt es uns schon ein bisschen besser als in Meißen.


Torgau war der Ort, an dem sich am 25. April 1945 US-amerikanische und sowjetische Soldaten auf der zerstörten Elbbrücke trafen, was das nahe Ende des Zweiten Weltkriegs markierte. 

Auch haben sich hier in früheren Zeiten einige „bekannte“ Persönlichkeiten aufgehalten

Auch schon länger steht die „Himmelsscheibe von Nebra“ auf unserer Agenda. Gut, dass wir nicht direkt nach Nebra fahren sondern uns im Vorfeld doch ein paar weitere Informationen einholen. So erfahren wir, dass die originale Scheibe im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ausgestellt ist. Also fahren wir erst mal dort hin und besichtigen noch viele weitere sehr interessante Sachen in diesem tollen Museum.

Danach fahren wir dann aber auch noch nach NEBRA. Hier wurde die Himmelsscheibe ja gefunden. Auch hier steht mittlerweile ein interessantes Gebäude in dem die Geschichte dieser Scheibe gut erzählt wird.

Wen es weiter interessiert der kann hier nachlesen https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelsscheibe_von_Nebra

Wie viele interessante Städte es doch auch in Deutschland gibt 😉😉Als nächstes kommen wir nach QUEDLINBURG. In den kopfsteingepflasterten Straßen, verwinkelten Gassen und kleinen Plätzen der Altstadt befinden sich über 2100 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten.

Der Quedlinburger Dom gehört seit 1994 zusammen mit der Quedlinburger Altstadt und dem Schloss zum UNESCO Weltkulturerbe

Der Dom ist aus dem 11. Jahrhundert. Angeblich war hier mal Heinrich I begraben. Erster deutscher König. 1. 1000jähriges Reich

Wernigerode ist eine Stadt im Harz im Mitteldeutschland. Ihre Altstadt zeichnet sich durch ihre Fachwerkhäuser aus, darunter das mittelalterliche Rathaus und das „Schiefe Haus“. Am Stadtrand beherbergt das Schloss Wernigerode ein Museum und bietet Blick auf die Stadt. Das Schienennetz der Harzer Schmalspurbahnen verbindet Wernigerode mit dem Bahnhof Drei Annen Hohne, wo die dampflokbetriebene Brockenbahn zum Brocken abfährt.

Letzter Step dieser Tour war dann HÖXTER – schon wieder in Nordrhein-Westfalen

bevor wir unsere „Polen“rundreise nach knapp 2 Monaten zu Ende ging.

Es war eine tolle Tour auf der wir einige Vorurteile revidieren mußten / konnten.

Polen ist ein tolles Land. Es gibt viel zu sehen. Es ist sehr sauber dort. Man sieht nur sehr selten Müll und Dreck herum liegen.

Es gibt so gut wie keine Graffitis.

Die Menschen sind überwiegend sehr nett. Sobald man nur wenige Worte polnisch spricht wird man „akzeptiert“ und sehr freundlich behandelt.

Im Straßenverkehr haben Fußgänger absoluten Vorrang. Sobald sich ein Fußgänger nur einem Zebrastreifen nähert bleiben alle Fahrzeuge stehen.

Auch Fahrradwege sind vielfach sehr gut ausgebaut und beschildert.

Allerdings gibt es in Polen offensichtlich viele „Rennfahrer“ 😉Geschwindigkeitsbegrenzungen werden nur selten eingehalten.

Zwar gibt es etliche Radaranlagen, diese werden jedoch immer gut und weit im voraus angekündigt. Ab und an führt aber auch die Polizei Geschwindigkeitskontrollen mit „Laserpistolen“ durch.

Wie bereits angegeben ist auch der öffentlichen Personennahverkehr wirklich gut ausgebaut. In einigen Städten können ältere Menschen kostenfrei fahren. Zumindest ist aber der Fahrpreis reduziert.

Uns hat es gefallen und es wird vermutlich nicht der letzte Besuch dort gewesen sein.

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