Ergänzungen und „Aufrüstungen“

edit: 2022-08-11

August 2020 – ein kompletter Satz neuer Stoßdämpfer – Fa. Marquardt (www.marquartstossdaempfer.de) – wurde von der Fa. Baro in 49624 Löningen eingebaut. Mit den serienmäßig verbauten Mercedes Stoßdämpfern schaukelte der Sprinter mit der hohen Bimobilkabine schon ziemlich auf und ist auch bei Seitenwind „etwas“ empfindlich. Nach Einbau der Marquardt Stoßdämpfer hat sich dieses Fahrverhalten wesentlich gebessert. ErWin fährt seitdem „wie auf Schienen“

September 2020 – durch die Fa. Vanglas, 74535 Mainhardt (www.vanglas.de) wurden rundum neue Fenster eingebaut. Die Fenster haben eine 3 mm dicke Außenscheibe aus Echtglas welches bündig mit dem Rahmen abschließt. Das Glas ist – wie bei normalen Scheiben auch – kratzfest. Von innen bleibt es bei einer leichte PMMA- Kunststoffscheibe. Zwischen Außen- und Innenscheibe kommt ein Argon-Gas zur Anwendung. Dadurch kommt es zu einer besseren Wärme- und auch Geräuschdämmung. Man kann verschiedenen Tönungsfolien wählen. Das Ganze macht schon einen ziemlich wertigen Eindruck 🙂

vorher – „normale“ Plastikfenster

nachher – VanGlas Fenster

Oktober 2020 – Einbau eines Reifendruckkontrollsystems – Schrader solaris – das System arbeitet drahtlos und solarbetrieben und kann auch für Fahrzeuge mit 6 Reifen genutzt werden. Also optimal für unseren ErWin. Das Display zeigt den Reifendruck und die Reifentemperatur für alle Reifen an – siehe auch www.schradertpms.com/de/unsere-produkte/schrader-rdks-nachrustkit

Oktober 2020 – bei der Fa. Bimobil wurde eine weitere LED-Leuchte über dem Tisch der Hecksitzgruppe angebracht. Weiterhin wurde das Dachfenster im Bad mit einem Ventilator nachgerüstet

November 2020 – durch die Fa. Klecamp, 47559 Kranenburg, (www.klecamp.de/start.html) wurden hydraulische Hubstützen eingebaut. Das System kann über ein im Aufbau verbautes Display oder auch mit einer Smartphone-App betrieben werden. Das Fahrzeug steht in relativ kurzer Zeit „pillegerade“ und schaukelt kein Stück mehr. Es gibt noch weitere Einstellungsmöglichkeiten, z.B. um das Brauchwasser besser ablaufen zu lassen etc. Für den Fall der Fälle – z.B. einem Reifenwechsel, Anlegen von Schneeketten – läßt sich das Fahrzeug vorne komplett bis zum Abheben der Vorderräder anheben. Hinten werden dazu zwar noch ein paar „Klötzchen“ benötigt, dass dürfte aber mögliche Arbeiten erheblich erleichtern.

Februar 2021 – von der Fa. Coating Company, 47445 Moers (http://coating-company.com/kontakt/) bekommt unser ErWin eine Keramikversiegelung. Soll – mit 5jähriger Garantie – lange halten. Schaun wir mal. Auf alle Fälle ist ErWin bei der Abholung blitzssauber und glänzt :-).

Edit – April 2021: das versprochene einfache Säubern funktioniert. Das Fahrzeug wird stückweise mit einem Sprayer, in dem sich das Reinigungsmittel in Wasser aufgelöst befindet, eingesprüht. Mit einem Mikrofasertuch wird der Dreck – und das war nach dem vorherigen Sahararegen nicht gerade wenig – ab- und mit einem weiteren Mikrofasertuch das Ganze wieder trocken gewischt. OK, für das ganze Fahrzeug inklusive Dach benötige ich auch fast 2 Stunden, aber gerade mal ca. 1,5 Liter Wasser. Der Erfolg deutlich sichtbar 🙂

Eine komplette Fahrzeug(hand)wäsche mit anschließender Politur wird mit Sicherheit deutlich länger dauern.

Dezember 2021 – durch die Fa. Klecamp, 47559 Kranenburg, (www.klecamp.de/start.html) wurde eine neue Aufbaubatterie (Forster Lithium F12-280X) eingebaut. Dabei wurde leider festgestellt , dass in beiden von der Fa. Bimobil verbauten Votronic Ladeboostern die Temperatursensoren defekt waren. Nicht gut 😦

Weiterhin wurden Heizungsschläuche in den Keller – vorderer Bereich Rtg. Fahrerhaus – und in den unteren Bereich des Kleiderschrankes verlegt. Wir haben festgestellt, dass sich dort Kältebrücken befinden und sich bei niedrigen Temperaturen leichtes Schwitzwasser bildet.

August 2022 – wieder einmal durch die Fa. Klecamp in Kranenburg – wurde eine Zusatz – Diesel – Heizung – Autotherm – eingebaut. Wir wollten – in Anbetracht der nächsten bevorstehenden Reise – ein redundantes Heizungssystem. Zwar gehen wir nicht davon aus, dass die vorhandene Truma Combi ihren Geist aufgibt, aber: sicher ist sicher 🙂

Die Autotherm konnte an den vorhandenen Truma-Heizungsschläuchen angeschlossen werden, so dass eine zusätzliche Schlauchverlegung und/oder Bohrungen für weitere Zuströmungen nicht erforderlich waren.

Im Zusammenhang mit dieser Maßnahme wurde noch ein Abzweig in einem der vorhandenen Truma Heizungsschläuche eingebaut an dem wir nun bei Bedarf – extreme Kälte – eine Ableitung in Richtung der hinteren Klappen verlegen können

Wieder einmal eine gute und zufrieden stellende Arbeit der Fa. Klecamp (Danke Peter 🙂 )