2022 – 02 – 05 – Italien – Teil 1

Wir waren mal wieder lange genug zu Hause. Schon seit Ende November letzten Jahres. Es wird Zeit, dass wir unseren ErWin mal wieder ein bisschen bewegen 🙂

Aber wohin: Es standen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Skandinavien – in Schweden waren wir erst letztes Jahr
  • Griechenland – über den Balkan? Über Italien und dann mit der Fähre?
  • oder doch gleich etwas länger Italien, mit vielleicht auch um diese frühe Jahreszeit etwas mehr Wärme als im östlich gelegenen Griechenland?

Nach Beratung ging es dann Anfang Februar nach Italien – was ja nicht heißen soll, dass wir irgendwann vielleicht doch noch nach Griechenland kommen? 🙂

Über Nürnberg – hier besuchten wir (Bimobil)Freunde – und Mittenwald

ging es durch Österreich und über die Brennerpassstraße (mautfrei) vorbei an der Brennerautobahn zunächst in das Jochtal nach VALS in Südtirol

Wir verbrachten eine sehr schöne Woche auf dem Campingplatz Lärchwiese – direkt neben der Talstation zum Skigebiet Gitschberg / Jochtal – mit Ski fahren und einigen Wanderungen. Und das bei wirklich tollstem Wetter.

ErWin bekam einen schönen Stellplatz, stand eine Woche lang nur rum und hatte Langeweile.

Von VALS ging es zunächst nach BRUNECK. Wir besichtigten dort eines von Reinhold Messners Mountain Museen – das Ripa Museum (Ripa = tibetisch – ri – Berg – pa – Mensch)

Schon sehr interessant. Wir verbrachten dort einige Zeit und sahen uns die Ausstellung ausgiebig an.

Von BRUNECK fuhren wir nach St.-LORENZEN. Hier verbrachten wir wieder ein paar Tage auf dem CP Ansitz Wildberg. Wir machten ein paar kleinere Wanderungen

Durch die Dolomiten – vorbei u.a. am Weltnaturerbe den 3 Zinnen

ging es über BELLUNO

und BASSANO DEL GRAPPA

nach CITTADELLA

Der Stadtkern ist von einer Stadtmauer umgeben. Seit 2013 kann man innen an der Stadtmauer einen vollständigen Rundgang in rund 15 m Höhe machen und bekommt so aus unterschiedlicher Perspektive einen Überblick über den mittelalterlichen Stadtkern und Ausblicke auf die Umgebung. Verbunden mit dem Rundgang ist auch eine Besichtigung von Museumseinrichtungen, die die Geschichte der Stadt erläutern.

durch den Nationalpark Toskanisch-Emilianischer Apennin mit einem weiteren kleinen Wintereinbruch

ging es an die Westküste Italiens

zunächst nach MARINA DI CARRARA

über LUCCA

und PISA

ging es nach FLORENZ

weiter durch die Toskana machten wir u.a. einen Stopp zur Besichtigung der

Abbazia di Monte Oliveto Maggiore ein ziemlich altes – die Gründungsurkunde stammt aus dem Jahr 1319Benediktinerkloster

einen weiteren Stopp in der TOSKANA

legten wir in MONTEPULCIANO ein. Hier waren wir vor über 10 Jahren schon einmal.

MONTEPULCIANO ist eine mittelalterliche Hügelstadt in der italienischen TOSKANA. Die Stadt ist von Weinbergen umgeben und für den Rotwein Vino Nobile bekannt

über Bolsenaam gleichnamigen See

ging es nach Rom – in „die ewige Stadt“

Wir waren jetzt das dritte Mal in ROM – jeweils mit zeitlich ziemlich großem Abstand. Meinen Dom – ok, meiner ist es nicht, er heißt aber nun mal so wie ich 🙂 hatten wir beide Male zuvor schon besucht. Noch nie war er so „leer“ wie dieses Mal. Wir konnten uns viel mehr Zeit nehmen und hatten viel mehr Platz um die ganzen „Kunstwerke“ zu bestaunen. Auch einige der anderen „ATTRAKTIONEN“ in ROM hatten wir schon gesehen / besichtigt. Auch hier waren überwiegend weniger Menschen als bei unseren vorherigen Besuchen. (ganz ohne Menschen kann man aber dort wohl ohne polizeiliche Absperrmaßnahmen keine Bilder fertigen :-))

ROM war anstrengend aber schön. Da wir uns dort das Kolosseum nicht (schon wieder :-)) angesehen haben wollten wir uns in Santa Maria Capua Vetere das zweitgrößte Amphitheater nach Rom anschauen

Leider kamen wir dort am falschen Tag an, das Theater hatte geschlossen. Wir konnten nur ein bisschen von außen schauen

Ein zufälliger Zwischenstopp auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit in Casertavecchia ein mittelalterlichen Dorfes, das am Fuße des Tifatini-Gebirges 10 km nordöstlich der Stadt Caserta auf einer Höhe von etwa 401 Metern liegt

Ein weiteres Amphitheater und viele andere „alte Sachen“ sahen wir uns in POMPEI an.

POMPEI ist eine Stadt in der süditalienischen Region Campania. Sie ist für die antike Stadt Pompeji bekannt, die durch den Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr. verschüttet wurde. Zu den Ruinen zählen die mit Fresken versehene Mysterienvilla und das Amphitheater der Stadt (geklaut aus Wikipedia)

Durchaus (sehr) lohnenswert

Gerne hätten wir auch eine Fahrt entlang der Amalfiküste gemacht. Diese darf aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr – bzw. nur in der Zeit von Mitternacht bis 06:30 Uhr – mit Wohnmobilen befahren werden. Da wir weder einen Roller noch einen Anhänger mit PKW dabei haben mussten wir leider auf eine solche Fahrt verzichten.

Wir fuhren also von POMPEI außen rum nach PAESTUM eine weitere –  als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte – Ruinenstätte in der Region Kampanien

Dort gibt es drei – relativ gut erhaltene – dorische Tempel

den Hera-Tempel, den Tempel der Athene und den Poseidon-Tempel zu besichtigen

Spaziergang durch CASTELABBATE

Übernachtung – mit Genehmigung der Carabinieri 🙂 – an einem Strand bei PIOPPI

Ab SAPRI wollen wir die Küstenstraße weiter Richtung Süden befahren, deuten dort aber die aufgestellten Hinweisschilder nicht richtig. Müssen nach einigen Kilometern wieder umdrehen und fahren durch das Inland wo wir kurz vor SCALEA wieder auf die Küste treffen.

Am nächsten Tag machen wir noch einen ausgiebigen Spaziergang durch DIAMANTE

bekannt ist der Ort für seine Wandmalereien, die murales, die 1981 von rund 80 Künstlern gestaltet wurden. 1986 wurden sie von Schriftstellern und Dichtern mit Texten ergänzt

Weiter ging es an der Westküste Richtung Süden

Übernachtung und Besuch von SCILLA

und dann von Messina mit der Fähre nach Sizilien

die Flagge Siziliens – Erläuterung siehe hier

ErWin auf der Pole-Position 🙂

Sizilien befuhren wir entgegen dem Uhrzeigersinn

Besichtigung der Wallfahrtskirche der schwarzen Madonna in TINDARI

eine „Runde“ durch den Regionalpark MADONIE mit Besuch der Städte / Dörfer

CASTELBUONO

ISNELLO und GRATTERI

weiter an der Nordküste entlang Richtung Westen

Durch PALERMO – fahrtechnisch sehr interessant 🙂 – nach MONREALE. Besichtigung der dortigen Kathedrale Santa Maria Nuova. Auch diese Kathedrale wurde zum Weltkulturerbe „ernannt“, hat tolle byzantinische Mosaiken. Unsere Bilder können es leider nicht so richtig wieder geben.

Leider ist die Stadt für Wohnmobile nicht „geeignet“. Schon weit vorher sind entsprechende Verbotsschilder aufgestellt. Außerhalb der Saison geht es noch, in der Saison möchte ich es mir nicht vorstellen

Besichtigung der schon in der Antike bekannten Stadt ERICE, einer ehemaligen Mafiahochburg in der 1985 bei einem Bombenattentat auf einen Richter 3 unbeteiligte Menschen ums Leben kamen.

Eine alte Stadtmauer umgibt die auf einem Berg liegende Stadt. Von oben hat man eine einzigartige Aussicht auf das Landesinnere und das Meer

Durch die Salinen von CULCASI

Besichtigung der westlich von Castelvetrano befindlichen byzantinischen Kreuzkuppelkirche Santissima Trinità di Delia

Danach ging es nach Agrigent ins Tal der Tempel. (Valle dei Templi)

Ein Abstecher in die Partnerstadt unserer Heimatstadt: BUTERA. Nicht die schönste der bislang besuchten Städte aber sie hat auch einige interessante Ecken 🙂

Unsere Fahrt ging weiter über NOTO

nach SYRAKUS – wo wir – wieder einmal mit Unterstützung der örtlichen Polizei – einen guten Parkplatz zwecks Stadtbesichtigung fanden 🙂

dann ging es natürlich noch auf den ÄTNA. OK, nicht bis ganz nach oben. Aber erst einmal mit ErWin auf gut 1900 Meter, dann zu Fuß noch ein Stück weiter

Morgens bei der Anfahrt hatten wir noch richtig gutes Wetter und freien Blick auf den – derzeit nicht aktiven – Vulkan. Leider wurde es dann ab Mittag etwas schlechter. Das konnte aber unsere aktive Teilbesteigung nicht behindern 🙂

Zum Abschluss besichtigten wir noch die ebenfalls sehr alte Stadt TAORMINA. Schon deutlich vor Christus durch die Sikeler gegründet, toll auf einem Berg gelegen .

Das antike Theater von TAORMINA ist das 2.größte von Sizilien. Noch einigermaßen gut erhalten, bzw. restauriert und mit einem tollen Blick auf das Meer

Nach gut 2 1/2 Wochen verließen wir SIZILIEN und fuhren – mit einer Fähre ab Tremesterie – kurz vor Messina – wieder auf das italienische Festland

Hier eine Übersichtskarte zum ersten Teil unserer Frühjahrsfahrt 2022

Weiter geht es hier mit Teil 2 unserer Italienreise

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